Respekt vor Leistung der Wetzlarer Feuerwehr

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar nahm Oberbürgermeister Manfred Wagner, zugleich Brandschutzdezernent der Stadt, zum Anlass den Kameradinnen und Kameraden von Herzen für das großartige Engagement zum Wohle der Stadtgesellschaft seinen Respekt und seinen Dank zu zollen. / Bilder Feuerwehr Wetzlar

365 Tage, rund um die Uhr stehen Feuerwehrkräfte bereit, um im Falle des Falles auf der Basis ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer Einsatzbereitschaft zur Hilfe zu eilen – 2017 sind die Feuerwehren mit ihren 307 aktiven Kräften insgesamt 821 mal bei unterschiedlichsten Einsätzen tätig geworden. Diese Einsatzbereitschaft setzt das Verständnis der Partnerinnen und Partner der Einsatzkräfte und ihrer Arbeitgeber voraus. Auch diese Form der Solidarität gilt es ohne Wenn und Aber anzuerkennen.

 

Umso mehr kann nicht hingenommen werden, dass Rettungskräfte bei ihren Einsätzen behindert oder gar körperlich angegriffen werden. Hier zeigt sich nach Ansicht des Oberbürgermeisters eine Verrohung unserer Gesellschaft, die in keinster Weise akzeptiert werden kann.

 

Im Zuge der Versammlung zeigte der Oberbürgermeister gemeinsam mit dem Leiter der Feuerwehr, Erwin Strunk, auch die weiteren Entwicklungsperspektiven auf. So stehen auch 2018 Neubeschaffungen von Fahrzeugen an und die Weichen für den Neubau der Feuerwache I in Wetzlar werden gestellt.

 

Mit Blick auf die Nachwuchsarbeit war es besonders erfreulich, jungen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden zur erfolgreichen Ablegung der Leistungsspange gratulieren und Dirk Schmidt zur Wiederwahl als Sprecher der ehrenamtlichen Kräfte sowie den Kinder- und Jugendfeuerwehrwarten zu ihrer Bestätigung durch die Versammlung gratulieren zu können.

 

 

Es ist beruhigend zu wissen, dass wir in unserer Stadt eine in hohem Maße engagierte Freiwillige Feuerwehr haben. Damit es so bleibt, müssen wir auch weiterhin gute Rahmenbedingungen für Nachwuchsarbeit, aber auch die aktiven Einsatzkräfte schaffen, betonte der OB.