Große Resonanz und gute Ergebnisse: Bürgerbeteiligung zur Bahnhofstraße

In Wetzlar wird aktuell zum Thema „Freibadsanierung“ intensiv über „Bürger-beteiligung“ und die Frage, was ein qualifiziertes Verfahren kostet diskutiert.

 

Ausgehend von dem Innenstadt-entwicklungskonzept (ISEK) wurde der Rahmenplan „Bahnhofstraße“ erarbeitet. Auch hier setzte der Magistrat auf die Beteiligung der interessierten Wetzlarerinnen und Wetzlarer. Wie Bürgermeister Manfred Wagner berichtet, liegen die Ergebnisse der Ideenauswertung aus dem Prozess Rahmenplan Bahnhofstraße nun vor.

213 Ideen und Anregungen für die Neugestaltung des Stadtquartiers rund um die Bahnhofstraße wurden in Zusammenspiel zwischen interessierten Bürgern, Geschäftsleuten, Eigentümern, Behörden und der Stadt Wetzlar erarbeitet.

 

Alle Vorschläge zur Weiterentwicklung des Quartiers wurden von den städtischen Ämtern auf ihre Eignung zur Aufnahme in den „Rahmenplan Bahnhofstraße“ geprüft. 76 Ideen können als umsetzbar in den Rahmenplan übernommen werden. Weitere 67 Ideen sind nach Ansicht der Fachleute teilweise, bzw. mit Änderungen ebenfalls zu berücksichtigen und 70 Ideen wurden als nicht geeignet eingestuft.

 

Dem Magistrat ist die Nachvollziehbarkeit dieser Auswertung und ein transparentes Verfahren sehr wichtig. Daher wurde jede Bewertung durch eine schriftliche Begründung erläutert. Die gesamte Auswertung samt Begründungen ist über die Homepage der Stadt einsehbar.

 

Kritische Rückmeldungen zur fachlichen Bewertung der einzelnen Vorschläge nimmt die Stadt selbstverständlich gerne entgegen. Diese sollten die Stadt bis Ende März erreichen, weil der Rahmenplanentwurf für die Bahnhofstraße in grafischer und schriftlicher Form aufbereitet werden soll, um ihn am 18. Mai 2015 um 18:00 im Stadtverordnetensitzungssaal des Neuen Rathauses vorzustellen.

 

Nach der Bewertung von Bürgermeister Manfred Wagner ist dieser Beteiligungsprozess auf eine breite Resonanz gestoßen, hat viele verwertbare Vorschläge erbracht und ein Beitrag, um auch vor Ort mehr Demokratie zu wagen. Auf den jeweiligen Sachverhalt bezogen gibt es unterschiedliche Ansätze, um die Beteiligung mit guten Ergebnissen durchzuführen. Daher sehe ich auch dem bevorstehenden Beteiligungsprozess zur Sanierung des Freibades mit großem Interesse entgegen.

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